Das Ende des Pferdemordens ist in Sicht!

Es gibt nur noch Restbestände……
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Seit einiger Zeit hat nun der Holocaust der andalusischen „Traumpferde“ eine neue Qualität erreicht.
Sogenannte Pferderetter treten auf den Plan und verbreiten die Mär vom geschenkten spanischen „Gaul“, für den man lediglich die Transportkosten aufbringen müsste, um sie vor dem Schlachter zu retten.
Folgende Zahlen eröffnen aber alternative Beweggründe. Ein Ranking der fünf führenden Nationen von Pferdeschlachtungen in Europa aus dem Jahre 2011 ergibt folgende Reihung:

  1. Polen            43.231
  2. Spanien        30.452
  3. Rumänien     28110
  4. Frankreich     17085
  5. Deutschland  11499

(Quelle: Justus – Liebig-Universität Giessen, Institut für tierärztliche Nahrungsmittelkunde)

Interessant an diesen erschütternden Zahlen ist, das sich die Bemühungen der „Pferderetter“ nahezu ausnahmslos auf die spanischen Pferde konzentrieren.
Was wiederum den Verdacht nahelegt, dass hier skrupellose Geschäftemacher am Werk sind, die sich die katastrophale wirtschaftliche Situation vieler spanischer Züchter und Pferdebesitzer zunutze machen.
Denn auf diese Weise können sie billigst zu einem „Traumpferd“ gelangen, welches sich – erst einmal importiert – für teures Geld weiterverkaufen lässt.

Die riesige Masse an armen Kreaturen, die im restlichen Europa jämmerlich zugrunde geht, interessiert jedoch keine Sau!

Zweifellos gibt es solche, die es ehrlich meinen und ausschließlich aus Motiven des Tierschutzes handeln.
Vor ihnen muss man aus Anerkennung und Dankbarkeit den Hut ziehen.
Unterstützung wäre besser!

An dieser Stelle empfehle ich Yeguada Preea einen Besuch auf deren Homepage abzustatten. www.yeguadapreea.at Unter der Rubrik ein Herz für Pferde erfahren Sie vom Engagement der Besitzerin Doris Bohnsteiger, Pferde Andalusiens vor dem Schlachthof zu retten!

Empfehlen Sie diese Seite weiter, diese Frau verdient es!!

Aber wie immer wird es schwierig sein, die Spreu vom Weizen zu trennen. Möglicherweise begreifen sie gar nicht, was sie angerichtet haben.
Denn in Wahrheit haben sie damit den spanischen Züchtern den Gnadenstoß versetzt und somit Massenschlachtungen ausgelöst.
Denn die Spanier sind nicht bereit ihre Züchtungen aus Jahrhunderte alten edlen Blutlinien ins Ausland zu verschenken,
wo man sofort eifrig mit der Nachzucht beginnen würde.

Vielmehr reduzieren viele ihre Bestände auf ein Minimum. Einige Pferde behalten sie nur zum Erhalt der Blutlinien,
um in besseren Zeiten wieder neu mit der Aufzucht beginnen zu können.
Der Rest geht ins Fleisch und landet auf Umwegen, meistens aus Polen kommend, als falsch deklariertes Gammelfleisch in Deutschlands Kühlvitrinen.

!Guten Appetit!

Haben Sie schon von den herrenlosen, herumirrenden, verhungerten Pferden gehört? Tiefere Einblicke erhalten Sie in meinem nächsten Blog!

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